Bundeswirtschaftsminister Altmaier

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat ein Krisentreffen zum Ausbau der Windkraft angekündigt. Dabei wird er in diesem Artikel ( https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article197754109/Altmaier-plant-Krisentreffen-zum-Ausbau-der-Windkraft.html )

indirekt zitiert, dass auch die Bürgerinitiativen zu diesen Treffen eingeladen werden sollen. Wörtlich steht dort:

„Altmaier sagte am Mittwoch in Berlin, er werde sich nach der Sommerpause mit Vertretern der Windenergiebranche sowie Ländern zusammensetzen, um die Lage zu besprechen. Auch Vertreter von Bürgerinitiativen sollten dabei sein. Es gebe derzeit zu wenig genehmigte Flächen für den Bau von Windkraftanlagen und einen Genehmigungsstau bei den Behörden. Es gehe daneben darum, die Akzeptanz für den Bau von Windkraftanlagen zu erhöhen.“

Wir halten es für dringend geboten, dass gerade auch die Vertreter der BI aus SH gehört werden.
(Anschreiben – Krisentreffen Windkraft_Post) (Pressemitteilung: Vernunftkraft SH fordert Teilnahme am Krisentreffen zur Windkraft)

Neues Rechtsgutachten: Unvollständiger Rückbau von WKA-Fundamenten ist rechtswidrig

In Deutschland sind aktuell ca. 29.000 Windenergieanlagen installiert. Am Ende ihrer Laufzeit verursachen die vermeintlich ökologischen Stromerzeuger regelmäßig Umweltprobleme. Neben der fachgerechten Entsorgung des Materials – Flügel und Türme enthalten hohe Anteile an deponiepflichtigem Sondermüll – ist der Rückbau der Fundamente mühsam und kostenintensiv.

Der gesamte Artikel ist  als PDF zum Download verfügbar.

70 Jahre Grundgesetz

70 Jahre Grundgesetz

70 Jahre Grundgesetz – 2000 Windkraftkritiker demonstrieren am Brandenburger Tor für den Erhalt von Natur, Landschaft und Gesundheit

Knapp 2000 Windkraftkritiker aus ganz Deutschland haben am 23.5. – dem 70 igsten Geburtstag unseres Grundgesetzes in Berlin gegen die Zerstörung unserer Natur- und Kulturlandschaften und die Vernichtung von Gesundheit und Werten durch Windkraftanlage demonstriert.

Vertreter von Vernunftkraft Schleswig-Holstein, dem Bundesinitiativen Netzwerk Dithmarschen, dem Seeadlerschutzverein Schlei waren dazu gemeinsam angereist. Kaum aus dem Bus gestiegen, klang uns als Gruß von der Ostsee unser Wahlkampf-Lied von 2017 und 2018 entgegen „Ein großer Lump in diesem Land, zerstört und unsere Waterkant, wer Menschen und auch Tiere quält, der wird von uns jetzt abgewählt…“ (https://www.youtube.com/watch?v=_EJ4fM2p9gs ).

So empfangen starteten wir gemeinsam mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus der ganzen Republik am Bundeskanzleramt, wo zunächst unsere Vorsitzende Susanne Kirchhof in einer flammenden Rede die aktuellen Tricksereien des GRÜNEN Energiewendeministeriums in Kiel beim Schallschutz anprangerte. (Rede als PDF).

Ein beeindruckender Demonstrationszug setzte sich anschließend in Richtung Brandenburger Tor in Bewegung. Die Kundgebung in eindrucksvoller Kulisse thematisierte in verschiedenen Reden den ökologischen und ökonomischen Wahnsinn des massiven Zubaus mit Windkraftanlagen.

Wir forderten ein Innehalten, ein Nachdenken, ein Überdenken der derzeitigen wahllos propagierten Forderungen nach noch mehr Windkraftanlagen. Dem Petitionsausschuss des Bundestags wurde das Vernunftkraft-Kompendium überreicht (https://www.vernunftkraft.de/kompendium/) verbunden mit der Aufforderung an die Politik, sich nicht durch eine hysterischen Debatte zu unüberlegten Schnellschussmaßnahmen treiben zu lassen, um später festzustellen, dass durch das Zupflastern sämtlicher Landschaften von Deutschland mit Windkraftanlagen viel Schaden angerichtet wurde und weder dem Klima genützt noch die Welt gerettet wurde.

Insektensterben durch Windkraftanlagen

Insektensterben durch Windkraftanlagen

“Wir wollen, dass in den nächsten vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!” (Katrin Göring-Eckardt auf dem Bundesparteitag) Dieser Satz ist angesichts Grüner Energiepolitik und deren Windindustrieplänen als ernstzunehmende Drohung zu verstehen.

 

Derzeit beklagt alle Welt ein Insektensterben von beängstigender Dimension. Vornehmlich die Grünen machten sich im letzten Kommunalwahlkampf mit dem Slogan “Summsumm statt Blabla” für die kleinsten Bewohner der Lüfte stark und bejubelten kürzlich in Bayern ein erfolgreich abgeschlossenes Volksbegehren “Rettet die Bienen”.

Brisanterweise kommt das Deutsche Zentrum für Luft− und Raumfahrt (DLR) nun in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Windkraftanlagen wesentlich zu der akuten Gefährdung von Fluginsekten beitragen. Dazu im Folgenden ein Auszug aus einem von Prof. Dr. Werner Mathys verfassten Grundsatzpapier der Initiative Vernunftkraft NRW:

“Auswirkungen auf Fluginsekten – Untersuchungen vom DLR (Trieb) 2018

Die aktuelle Diskussion über einen dramatischen Rückgang von Fluginsekten in Deutschland sowie Berichte über hohe Effizienzverluste (>50%) von Windkraftanlagen aufgrund von Verschmutzungen der Rotorblätter mit Insektenresten legen eine Überprüfung beider Phänomene bezüglich eines möglichen Zusammenhangs nahe.

Erste Recherchen ergaben, dass ausgewachsene, flugfähige Insekten (z.B. der Admiral, Marienkäfer) kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen aufsuchen, um sich vom Wind zu entfernten Brutplätzen tragen zu lassen. Die Jahrmillionen alten Pfade, die sie dabei nutzen, werden seit etwa 30 Jahren zunehmend von den Rotoren großer Windkraftanlagen gesäumt, deren Rotorblätter mit Blattspitzengeschwindigkeiten von mehreren hundert Stundenkilometern die Luft durchschneiden, wobei eine bisher unbekannte Menge an Fluginsekten verletzt wird.

Die Strömungen liegen oberhalb 60-100 m und treffen dort auf 200 Mio m² Rotorfläche. Ein Luftdurchsatz von 10 Mio km³, das mehr als zehnfache des deutschen Luftraums (bis 2000m Höhe) wird durch die Rotoren gesogen.

Ca. 1200 Tonnen Insekten werden durch die Rotoren vernichtet, das sind 1200 Milliarden Insekten.

Das entspricht nach Abschätzung eines der Autoren der Größe der durch 40 Mio. PKW vernichteten Insekten. Dies ist eine Menge, die für die Stabilität der Populationen relevant ist. Sollten sich die Insektenbestände wieder erholen, könnte der Anteil der durch WEA vernichteten Insekten sogar auf 3600 Tonnen steigen und Schutzmaßnahmen zunichte machen.”

Modellanalyse liefert Hinweise auf Verluste von Fluginsekten in Windparks

Aktuelle Stunde im Parlament – kein Klimaschutz mit stillstehenden Windkraftanlagen

Aktuelle Stunde im Parlament – kein Klimaschutz mit stillstehenden Windkraftanlagen

Die heutige Diskussion im Parlament – eingefordert von der SPD-Fraktion – ergibt keine neuen Aspekte. In dieser Debatte ist es keiner einzigen Partei gelungen herauszuarbeiten, worum es eigentlich geht: Das Verfahren der Regionalplanung ist ein verwaltungsrechtlicher Akt, den es sauber zu bearbeiten gilt. Hier zählt ausschließlich die Rechtssicherheit am Ende. Und weil das Verfahren notwendiger Weise eine Öffentlichkeitsbeteiligung vorsieht, muss diese auch erfolgen, müssen also alle Einwendungen abgearbeitet werden.

 Presserklärung zur aktuellen Stunde im Landtag Januar 2019

 

 

Dazu den offenen Brief an den Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein Daniel Günther von Rupert Rompel

 

Guten Tag Herr Günther,

die gestrigen Statements der Parteien in der aktuellen Stunde des Landtags haben bei mir zu einer bedauerlichen Erkenntnis geführt: ausgerechnet der AfD blieb es als einziger Partei vorbehalten, nachvollziehbare, begründete und mit Zahlen unterlegte Schlüsse aus dem derzeitigen Gezerre um die Regionalpläne zu ziehen. Wie konnte es dazu kommen, dass sich die restlichen Redner gegenseitig und überwiegend damit beschäftigten, wer wann was gesagt hatte und die Deutungshoheit für längst überholte und nicht näher klassifizierte Ergebnisse reklamierten? Nicht einmal dem mit der Erstellung des Regionalplans beschäftigten Minister Grote ist es gelungen, einen schlüssigen Kontext  zwischen den vorliegenden Zahlen der Bundesnetzagentur und der  gegenwärtigen  Erzeugungs- und Netzstruktur in Schleswig-Holstein herzustellen.

Es sollte doch mittlerweile auch für nicht ganz mit der physikalischen Materie des Netzbetriebs vertraute Angehörige der Landesregierung und des Landtags ersichtlich sein, dass 3,2 TWh abgeregelte Erzeugung bedeuten, dass zu viele Windkraftanlagen übers Jahr in SH still stehen. Und dass dieser Stillstand auch noch mit 350 Mio. Euro pro Jahr ausschließlich von den schleswig-holsteinischen Bürgern ohne Gegenleistung bezahlt wird, hat ja nicht nur Ihr Wirtschaftsminister Buchholz als die „dümmste Art des Geldausgebens“ erkannt. In den vergangenen Jahren 2014 – 2017 hat sich dieser Zwangsbeitrag schleswig-holsteinischer Stromkunden für nicht gelieferten Strom auf über 1 Milliarde Euro aufsummiert.

Bitte nennen Sie einen halbwegs vernünftigen Grund, wie man sich angesichts dieser Konstellation vor ein Parlament stellen kann und zu den bereits etwa 460 übers Jahr stillstehenden Windkraftanlagen auch nur eine einzige weitere per „Ausnahmegenehmigung“ erlauben will, damit kein „Fadenriss“ entsteht! Jede weitere dieser Ausnahmemühlen verursacht  jährliche Zusatzkosten von 750.000 Euro für die Bevölkerung und spart kein einziges Gramm CO2, da sie zwangsläufig stillstehen.

Nochmals: warum ist die AfD die einzige Partei, die sich traut, diesen Missstand offen auszusprechen? Welchen Zwängen unterliegen die restlichen Parteien und die Landesregierung? Oder ist die AfD die einzige Partei, die die Monitoringberichte der Bundesnetzagentur liest  und versteht und daraus Schlüsse zieht? Es gibt clevere Alternativen – nutzen Sie sie!

Freundlicher Gruß

Rupert Rompel