70 Jahre Grundgesetz

70 Jahre Grundgesetz

70 Jahre Grundgesetz – 2000 Windkraftkritiker demonstrieren am Brandenburger Tor für den Erhalt von Natur, Landschaft und Gesundheit

Knapp 2000 Windkraftkritiker aus ganz Deutschland haben am 23.5. – dem 70 igsten Geburtstag unseres Grundgesetzes in Berlin gegen die Zerstörung unserer Natur- und Kulturlandschaften und die Vernichtung von Gesundheit und Werten durch Windkraftanlage demonstriert.

Vertreter von Vernunftkraft Schleswig-Holstein, dem Bundesinitiativen Netzwerk Dithmarschen, dem Seeadlerschutzverein Schlei waren dazu gemeinsam angereist. Kaum aus dem Bus gestiegen, klang uns als Gruß von der Ostsee unser Wahlkampf-Lied von 2017 und 2018 entgegen „Ein großer Lump in diesem Land, zerstört und unsere Waterkant, wer Menschen und auch Tiere quält, der wird von uns jetzt abgewählt…“ (https://www.youtube.com/watch?v=_EJ4fM2p9gs ).

So empfangen starteten wir gemeinsam mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus der ganzen Republik am Bundeskanzleramt, wo zunächst unsere Vorsitzende Susanne Kirchhof in einer flammenden Rede die aktuellen Tricksereien des GRÜNEN Energiewendeministeriums in Kiel beim Schallschutz anprangerte. (Rede als PDF).

Ein beeindruckender Demonstrationszug setzte sich anschließend in Richtung Brandenburger Tor in Bewegung. Die Kundgebung in eindrucksvoller Kulisse thematisierte in verschiedenen Reden den ökologischen und ökonomischen Wahnsinn des massiven Zubaus mit Windkraftanlagen.

Wir forderten ein Innehalten, ein Nachdenken, ein Überdenken der derzeitigen wahllos propagierten Forderungen nach noch mehr Windkraftanlagen. Dem Petitionsausschuss des Bundestags wurde das Vernunftkraft-Kompendium überreicht (https://www.vernunftkraft.de/kompendium/) verbunden mit der Aufforderung an die Politik, sich nicht durch eine hysterischen Debatte zu unüberlegten Schnellschussmaßnahmen treiben zu lassen, um später festzustellen, dass durch das Zupflastern sämtlicher Landschaften von Deutschland mit Windkraftanlagen viel Schaden angerichtet wurde und weder dem Klima genützt noch die Welt gerettet wurde.

Gegenwind SH schreibt zwei offene Briefe an den Landtag

Gegenwind SH schreibt zwei offene Briefe an den Landtag

Mit zwei kritischen Offenen Briefen konfrontiert der Landesverband der windkraftkritischen Bürgerinitiativen Gegenwind SH die Abgeordneten des Schleswig-Holsteinischen Landtags mit dem intransparenten und rechtlich fragwürdigen Vorgehen der Landesregierung bei der Planung der neuen Windvorranggebiete und der Umsetzung des Immissionsschutzes.

„Wir stellen fest, dass die wenigsten Abgeordneten ausreichend über die Hintergründe informiert sind., sagt Dr. Susanne Kirchhof, erste Vorsitzende.“ dabei ist es mehr als berechtigt, bei einer so weitreichenden und politisch brisanten Frage wie der Ausweisung von neuen Windvorranggebieten die Vorgaben der Ministerien kritisch zu hinterfragen.“

Letztendlich werden mit der Windflächenausweisung Beschlüsse gefasst, die weitreichende Konsequenzen für die Lebensrealität sehr vieler Menschen im Land aber auch auf Natur und Umwelt haben. Die angebliche Notwendigkeit von 2 % der Landesfläche für die Installation von 10 GW Leistung ergibt sich aus keiner fachlichen Ableitung sondern ist im Zusammenhang mit dem energiepolitischen Ziel vollkommen willkürlich definiert. Dazu liegt dem Landesverband eine offizielle Bestätigung aus der Landesplanung vor.

Der tatsächliche Flächenbedarf, der sich aus einer offiziell vom Land in Auftrag gegebenen Studie von 2014 ableitet liegt bei 1,4 % der Fläche. Damit könnten wesentlich höhere Schutzabstände zur Wohnbebauung, aber auch die Einhaltung der internationalen Artenschutzvorschriften mit dem energiepolitischen Ziel der Landesregierung problemlos in Einklang gebracht werden.  Die Ausweisung von zusätzlichen Flächen dient ausschließlich den Interessen der Windbranche, schafft aber auf der anderen Seite maximale Konflikt mit dem Schutzanspruch von Mensch, Arten, Natur und Landschaft.

Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans Schleswig-Holstein 2010 zum Sachthema Windenergie – Offener   Brief an den Innen- und Rechtsausschuss

 

Schutz von Mensch und Natur in der laufenden Regionalplanung, ein Realitätscheck

Schutz von Mensch und Natur in der laufenden Regionalplanung, ein Realitätscheck

Schutz von Mensch und Natur in der laufenden Regionalplanung, ein Realitätscheck

Vortrag als PDF  zur WGK-Informationsveranstaltung am 5.10.2018 in Klein Vollstedt von Holger Diedrich, Riepsdorf Diplom-Geograph, Dipl.-Ing. (FH)

Die Urteile der Umweltverbände sind vernichtend

 

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Energiewende in Schleswig-Holstein:  Wunsch und Wirklichkeit

Energiewende in Schleswig-Holstein: Wunsch und Wirklichkeit

Wenn die Wirklichkeit nicht zur Theorie passt, umso schlimmer für die Wirklichkeit.

(Georg Wilhelm Friedrich Hegel deutscher Philosoph, 1770 – 1831)

Ein Vortrag anläßlich der Informationsveranstaltung der WGK RD  am 05.10.2018 in Klein Vollstedt

 Vortrag als PowerPointPräsentation  Energiewende in SH Wunsch und Wirklichkeit

Dipl.-Ing. Rupert Rompel, 24802 Emkendorf

 

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Neue Leitlinien der WHO für Lärmbelastung

Die Welt Gesundheitsorganisation WHO veröffentlicht neue Richtlinien für die Bewertung von Umgebungslärm. Erstmals ist explizit der Lärm von Windkraftanlagen mit berücksichtigt.

Die WHO empfiehlt eine maximale Belastung durch WKA von 45 dB(A) TAGSÜBER. Für die Nachtzeit legt sich die WHO hier noch nicht fest, wir können aber davon ausgehen, dass die Empfehlung unterhalb von 45 dB(A) liegen muss.

 

“Im Vergleich zu früheren Leitlinien der WHO über Lärmbelastung enthalten diese neuen Leitlinien fünf wesentliche Neuerungen:

  • stärkere Belege für die Auswirkungen von Umgebungslärm auf Herz, Kreislauf und Stoffwechsel;
  • die Einbeziehung neuer Lärmquellen, also nicht nur des Verkehrslärms (Flug-, Schienen- und Straßenverkehr), sondern auch des Lärms von Windturbinen und aus Freizeitaktivitäten;
  • die Anwendung eines standardisierten Ansatzes zur Bewertung der vorliegenden Evidenz;
  • eine systematische Bestandsaufnahme der vorliegenden Evidenz, in der die Beziehung zwischen Lärmbelastung und der Gefahr negativer gesundheitlicher Folgen beschrieben wird;
  • die Anwendung von Indikatoren für die langfristige durchschnittliche Lärmbelastung, um schädliche Gesundheitsfolgen besser prognostizieren zu können.

Verstärkte politische Maßnahmen zum Schutz der Gesellschaft vor den gesundheitlichen Folgen von Lärmbelastung

Die neuen Leitlinien zielen gleichermaßen auf Entscheidungsträger und Fachleute ab und sollen gesetzgeberische und andere politische Entscheidungsprozesse auf der kommunalen, nationalen und internationalen Ebene unterstützen. „Durch ihr Potenzial zur Beeinflussung der Städte-, Verkehrs- und Energiepolitik tragen die Leitlinien für Umgebungslärm zur Verwirklichung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bei und unterstützen unsere Zukunftsvision der Schaffung widerstandsfähiger Gemeinschaften und stützender Umfelder in der Europäischen Region“, fügt Dr. Jakab hinzu” mehr lesen: WHO Neue Leitlinien der WHO für Lärmbelastung veröffentlicht

http://www.euro.who.int/de/media-centre/sections/press-releases/2018/press-information-note-on-the-launch-of-the-who-environmental-noise-guidelines-for-the-european-region

 

 

Parlamentarier ducken sich bei der Volksinitiative für größere Abstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung weg

Parlamentarier ducken sich bei der Volksinitiative für größere Abstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung weg

Die Befassung mit der Volksinitiative für größere Abstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung fiel bei der heutigen Sitzung des Umwelt- und Agrarausschusses denkbar knapp aus.
Einstimmig wurde beschlossen, sich dem Votum des zeitgleich tagenden Innen- und Rechtsausschusses des Landtags anzuschließen

mehr:  PM 27.06.2018 VI Im Umwelt- und Agrarausschuss